Die Juden von heute

Wenn in Wuppertal der Oberbürgermeister nichts daran findet, dass auf einer Konferenz das Existenzrecht Israels in Frage gestellt wird, während der Oberbürgermeister von Essen eine Veranstaltung kritisiert, weil sie sich mit Judenhass im Islam beschäftigt, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn die Bürgerinnen und Bürger von Köln gegen Muslimfeindlichkeit demonstrieren, aber Judenfeindlichkeit tagtäglich im Herzen ihrer Stadt dulden, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn in Aachen der jüdische Friedhof mit Hakenkreuze und der Parole „Freiheit für Palästina“ geschändet wird, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn in Worms ein Brandanschlag auf die Synagoge verübt wird, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn in Hannover Juden von muslimischen Kindern und Jugendlichen öffentlich mit Steinen beworfen werden, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn auf Facebook deutsche Moslems nach der Vergasung und der Vernichtung aller Juden rufen, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn in Duisburg DIE LINKE auf ihrer Homepage von der “Judenpresse” phantasiert und der Vorsitzende sogar das Existenzrecht Israels als “läppische Frage” bezeichnet, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn in Aachen ein Hakenkreuz an die Synagoge geschmiert wird, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn in Berlin und Bochum das Zeigen der Israelfahne verboten wird und in Duisburg sogar die deutsche Polizei vom muslimischen Mob motiviert in eine private Wohnung stürmt, um die Fahne mit dem Davidstern zu entfernen, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn in Europa Berliner Demonstranten „Tod! Tod! Israel!“ rufen, während in Dänemark ein palästinensischer Einwanderer auf zwei Israelis schießt und dänische Schulen keine jüdischen Kinder mehr aufnehmen; wenn es in Frankreich, England, Schweden und Belgien zu Brandanschläge auf Synagogen und jüdische Gemeindehäuser kommt; wenn in Berlin das Holocaust-Mahnmal mit vierzig Hakenkreuzen beschmiert wird und in Rostock die Fenster eines jüdischen Gemeindehauses mit Steinen eingeworfen werden; wenn in Frankfurt Demonstranten „Vergast die Juden!“ rufen, während in München eine Mahnwache gegen Antisemitismus von 60 Demonstanten mit Stangen angegriffen werden und die NPD eine anti-israelische Mahnwache vor der Synagoge abhält; wenn in Norwegen pro-israelische Demonstranten mit Molotow-Cocktails beworfen werfen und in Amsterdam Demonstranten rufen: „Hamas! Hamas! Juden in das Gas!“, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn muslimische Länder in den letzten 60 Jahren ihre jüdische Bevölkerung um über 840.000 Menschen dezimiert haben, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn der deutsche Bundestag nur dann einstimmige Beschlüsse fassen kann, wenn Israel kritisiert wird, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn eine deutsche Politikerin jüdische Siedler für ein Problem hält aber keine judenmordende Terrorbande, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Wenn in muslimische Fernsehshows Kinder und Erwachsene zum Mord an Juden aufgefordert werden, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

Und wenn dann sogar deutsche Mitglieder des Bundestags diese Terroristen unterstützen, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

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25 Antworten zu Die Juden von heute

  1. Vorsicht! Hyperbel schreibt:

    Wenn in Bremen (http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9948) Mitglieder des Bremer Friedensforums mit Umhängeplakaten vor einem Supermarkt stehen und dazu aufrufen, keine israelischen Produkte zu kaufen, dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern Juden!

    • Braun schreibt:

      Noch ein kleiner Zusatz zu diesem hervorragenden Beitrag:

      Wenn ein Film wie „Das Tal der Wölfe P.“, der offensichtlich Rassismus und Antisemitismus verherrlicht, von deutschen Politikern nicht nur toleriert wird, sondern um ungewollte Diskussionen über diesen Rassismus zu vermeiden in allen Kinos Deutschlands ausgestrahlt wird, aber sicherheitshalber nicht in Deutsch, sondern in türkischer Sprache, dann sind nicht Moslems die Juden …..

      …..Wenn genau diese gleiche Gruppe, die in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland und Europa Intoleranz gegen andere Religionen predigt und vor allem einen deutlichen Importantisemitismus propagiert, sich jetzt selber als unterdrückte Minderheit darstellt,
      wenn jeder weiß, dass genau diese gleiche Gruppe unter dem Schutzmantel der Toleranz gegenüber Andersgläubigen lebt, die von den Juden erkämpft wurde,
      wenn genau diese gleiche Gruppe nun versucht, aus der Shoah offensichtlichen Profit zu schlagen,
      wenn diese Gruppe an Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffen ist und ein politisches Verbot ihrer Hass- und Hetzpredigten gegen Andersgläubige mit dem Leid und dem Tod von Millionen von Menschen vergleicht,
      dann sind nicht Moslems die Juden von heute, sondern die Juden bleiben die Juden von heute!
      … und wer sind die Antisemiten von heute,
      wenn die Juden die Juden bleiben?

      Wenn deutsche Politiker nicht mehr den Willen von den normalen deutschen Bürgern erkennen, sondern auf die radikalen Führer einzelner muslimischer Sekten hören,
      wenn europäische Politiker zulassen, dass diese Sektenführer schon Kleinkinder in ihren Kindergärten und Islamschulen prägen und radikalisieren,
      wenn die deutsche Polizei es zulässt, dass von außen radikalisierte muslimische Jugendliche Andersgläubige zusammenschlagen,
      wenn „christliche“ Politiker sich offensichtlich selber nicht genug mit dem Islam und dem Koran auskennen, um zu unterscheiden zwischen radikalisierenden Sekten und dem eigentlichen Islam, zwischen integrierten deutschen Moslems und Religionsfanatikern, die sich unter dem Deckmäntelchen der typisch deutschen Toleranz selber Rassismus, Antisemitismus und Hasspredigten auf das Christentum erlauben,
      wenn die politikgesteuerte europäische Presse die Meinung von dem Führer mit der lautesten Stimme als Meinung aller Muslime sieht und statt auf Integration aller Religionen zu setzen den Weg des geringsten Widerstands geht,
      dann ist nicht die Frage wer Christ, wer Moslem und wer Jude ist,
      dann ist nicht die Frage, wer Antisemit oder Islamophobiker ist,
      dann ist die Frage, wer noch Mensch ist

  2. spiderman schreibt:

    Dass es für armselige Loser, die ihr Selbstwertgefühl dran festmachen die
    ärmsten Schweine der Menschheitsgeschichte zu sein, kaum was Schlimmeres
    gibt als wenn Ihnen jemand die Opferrolle streitig macht, ist ja spätestens seit
    dem lächerlichen Tamtam um paar Holzkreuze klar, die ein paar polnischen
    Nationalisten in Auschwitz aufgestellt hatten. Ich persönlich finde, es gibt
    kaum einen widerlicheren Menschenschlag als weinerliche Opfertümler
    jeglicher Coleur, und ich schaffe es beim besten Willen nicht mehr mir dafür
    was anderes aus den Rippen zu leiern als kalte Verachtung.
    Ach ja und nochwas: wenn sich saturierte, vollverhaussschweinte Wohlstandsbubis
    wie diese ganzen Holocaustopfer der x-ten Generation mit Leuten vergleichen,
    die wirklich im KZ ermordet wurden, dann ist dass für mich die wirkliche
    Verhöhnung von Naziopfern.

    • Dante schreibt:

      Dass es für armselige Loser, die ihr Selbstwertgefühl dran festmachen die
      ärmsten Schweine der Menschheitsgeschichte zu sein,…

      Wen meinen sie damit?
      Vielleicht diejenigen unserer Landsleute, die über den angeblichen Kollektivschuldvorwurf stöhnen, der nach einer Ewigkeit von 66 Jahren immer noch auf uns armen Deutschen lasten soll – während Christen den Juden ja nur eine Winzigkeit von knapp 2000 Jahren den Vorwurf machen, den Heiland ermordet zu haben?
      Damit nämlich hätten Sie Recht.

      • spiderman schreibt:

        “Wen meinen sie damit?
        Vielleicht diejenigen unserer Landsleute, die über den angeblichen Kollektivschuldvorwurf stöhnen, der nach einer Ewigkeit von 66 Jahren immer noch auf uns armen Deutschen lasten soll ”
        Die würde ich wohl nicht als winselnde Judentümler bezeichnen, sondern als winselnde Deutschtümler, oder? Der
        Hellste scheinen Sie ja nicht zu sein….
        Ansonsten: Klar gibt es auch unter Deutschen weinerliche
        Opfertümler in nicht zu geringer Anzahl. So what? Muss ich
        deshalb weinerliche Opfertümler sympathisch finden?

        • Dante schreibt:

          Die würde ich wohl nicht als winselnde Judentümler bezeichnen, sondern als winselnde Deutschtümler, oder? Der Hellste scheinen Sie ja nicht zu sein….

          Sicher nicht, es gibt selbstverständlich klügere Menschen als mich. Aber auch dümmere, und zu denen zählen Sie offensichtlich. Nicht nur, dass Sie Leute, die mit Recht etwas gegen gegen- (und damit besonders wider-wärtigen) Antisemitismus haben (oder wen sollten Sie sonst damit meinen), beschimpfen und sofort persönlich werden, wenn Ihnen mal jemand widerspricht, Sie haben nicht einmal gemerkt, dass Sie in dem von mir beantworteten Kommentar nur von “armseligen Losern” und “weinerlichen Opfertümlern” die Rede ist.
          Von Juden oder “winselnden Judentümlern” war dort ausnahmsweise mal nicht explizit die Rede. Aber schön, dass Sie das hier jetzt geklärt haben. ROFL!

    • yael1 schreibt:

      spiderman, kleiner dummer Judenhasser du wiederholst und langweilst.
      http://www.cosgan.de/images/smilie/muede/a040.gif

      • Dante schreibt:

        Ironie dieser Geschichte ist, dass es sich bei seinem Nickname ausgerechnet eine Figur handelt, die von dem US-Comicautor Stan Lee geschaffen wurde, der 1922 in New York als Sohn jüdischer Einwanderer unter dem Namen Stanley Martin Lieber geboren wurde.

        • Dante schreibt:

          Leider gibt’s keine Editierfunktion, eigentlich wollte ich schreiben
          als Sohn jüdischer Einwanderer aus Runänien.
          Diese Information lässt sich dem englischen Wikipedia-Artikel entnehmen, dem deutschen nur teilweise.

    • C.R. schreibt:

      Wenn Sie es sich mal in Zukunft aus dem Kopf leiern würden. Dann käme vielleicht etwas lesbareres heraus

    • Dante schreibt:

      Wie gesagt, wenn Sie NS-Nostalgiker meinten, hätten Sie sogar Recht.
      Falls Sie mit “armseligen Losern” und “weinerlichen Opferntümlern” allerdings diejenigen meinen, die sich hier und heute gegen den heutzutage wieder im buchstäblichen Sinne un-verschämt geäußerten Antisemitismus wenden, verdienen Sie redlich die von Ihnen erwähnte “kalte Verachtung”.

      Falls Sie es von selbst nicht begreifen können oder wollen, ist es erforderlich, noch einmal für’s Publikum datrauf hinzuweisen, dass es hier nicht in erster Linie um die Vergangenheit geht, sondern um den ebenso gegen- wie widerwärtigen Antisemitismus, der sich nicht einmal entblödet, die Mörder von damals hochleben zu lassen und eine Wiederholung bzw. Vollendung des Holokaust zu fordern. Und die Toleranz, die er erfährt.
      Und weinerlich ist es bestimmt nicht, dem entgegenzutreten.
      Was mich betrifft, ich halt’s mit Nietzsche, der mal sagte: “Ich hasse alle Antisemiten.”

      • yael1 schreibt:

        @Dante, das lohnt nicht, der ist ähnlich beschränkt wie der andere (Sebastian, vielleicht ist es ein und derselbe) und genau desselben langweiligen Text hat der Spezi auch hier irgendwo schon einmal veröffentlicht.

        • Dante schreibt:

          Ich habe diesen Text gelesen. Dort schreibt er tatsächlich “Judentümler”, und vermutlich hat er sich daran auch erinnert, als er meinte, mich “korrigieren” zu müssen. Es ist nicht immer von Nachteil, seine eigenen Texte mal gegenzulesen. ;-)

          Allerdings schreibe ich nicht speziell für ihn, sondern, wie ich auch geschrieben hatte, “fürs Publikum”.

      • yael1 schreibt:

        Dante,

        das lohnt nicht, der ist ähnlich beschränkt wie der andere (Sebast., vielleicht ist es auch ein und derselbe) und genau desselben langweiligen Text hat der Spezi auch hier irgendwo schon einmal veröffentlicht.

        Jetzt will ich den Text nun schon zum 10.Mal abschicken, aber ständig geht das nicht.

      • Braun schreibt:

        Der heutige Antisemitismus ist eine neue Auflage, eine Auflage des Importantisemitismus!
        Spätestens nach dem Erscheinen des Filmes „Tal der Wölfe P.“ hätte doch die Politik mal aufschreien müssen. Zur geleichen Zeit, in der man über das Buch, Deutschland schafft sich ab, heftig gestritten hat und sogar ein Parteiausschluss für den Autor gefordert hatte.
        Wie weit wird es noch kommen. Ist Malmö der Anfang, oder ist es schon viel weiter???

    • David Serebrjanik schreibt:

      Wenn Sie schon von kalter Verachtung sprechen – dann verachten Sie doch erst mal sich selbst. (Aber das tun Sie, glaub ich schon sowieso)

  3. yael1 schreibt:

    wieso wird kein Kommentar veröffentlicht?

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Es gibt buzzwords, die einen Kommentar erst in die Moderation schicken. Sorry, das ist gerade notwendig.

      • yael1 schreibt:

        Hi Gerd, das habe ich dann auch später bemerkt und entsprechend den einen bestimmten Namen anders geschrieben. ;)

      • Dante schreibt:

        Deshalb wurde wohl mein Kommentar zu dem Blog “Liebesgrüße in Nazihose” zunächst auch nicht gepostet, und jetzt steht da quasi ein Doppelpost, bis auf einige Zeilen, die ich im 2. Post noch hinzugefügt hatte.

  4. Pingback: Liebe Vergangenheitsbewältiger, | Tapfer im Nirgendwo

  5. Pingback: Deutliche Worte… « himmel und erde

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