Reisewarnung 2011 für Homosexuelle

“Schatz, wo wollen wir denn dieses Jahr Urlaub machen?”

Sollten Sie mit Ihrem Mann oder ihrer Frau noch keinen Urlaubsort für das Jahr 2011 gefunden haben, so hilft Ihnen der Blog Tapfer im Nirgendwo bei der Entscheidung, welche Länder sie auf jeden Fall meiden sollten. In den Ländern, die mit einem Sternchen versehen sind, ist nur männliche Homosexualität verboten. Die Länder werden wie folgt gelistet:

Land, Kontinent, Staatsform, vorherrschende Religion.

Mit einem Bußgeld muss man rechnen, wenn man in diesem Land Urlaub macht:

Liberia, Afrika, Republik, Naturreligionen (um 70%)

Mit einer nicht weiter definierten Strafe muss man in diesen Ländern rechnen:

Angola, Afrika, Republik, Christentum (+75%)
Bhutan, Asien, Monarchie, Buddhismus (Staatsreligion)
Ghana, Afrika, Republik, Naturreligionen (um 40%)
Irak, Asien, Republik, Islam (97%)
Lesotho*, Afrika, Monarchie, Christentum (um 80%)

Einer Freiheitsstrafe von unter drei Jahren droht in diesen Ländern:

Swasisland*, Afrika, Monarchie, Christentum (um 70%)
Libanon, Asien, Republik, Islam (59,7%)
Burundi, Afrika, Republik, Christentum (62%)
Turkmenistan*, Republik mit einer Partei, Islam (um 90%)

Drei Jahre Knast können Homosexuelle in diesen Ländern bekommen:

Ägypten, Afrika, Militärregierung, Islam (Staatsreligion)
Algerien, Afrika, Republik, Islam (99%)
Äthiopien, Afrika, Republik, Christentum (62,8%)
Benin, Afrika, Republik, Christentum (42,3%)
Eritrea, Afrika, Republik mit einer Partei, Islam (55%)
Guinea, Afrika, Republik, Islam (90%)
Marokko, Afrika, Monarchie, Islam (Staatsreligion)
Oman, Asien, Monarchie, Islam (Staatsreligion)
Simbabwe*, Afrika, Republik, Christentum (85%)
Somalia, Afrika, Republik, Islam (Staatsreligion)
Syrien, Asien, Diktatur, Islam (um 75%)
Togo, Afrika, Republik, Naturreligionen (um 50%)
Tunesien, Afrika, Republik, Islam (Staatsreligion)
Usbekistan*, Asien, Republik, Islam (89%)

Schon 5 Jahre drohen in diesen Ländern:

Kamerun, Afrika, Republik, Christentum (um 50%)
Katar, Asien, Emirat, Islam (Staatsreligion)
Libyen, Afrika, Diktatur, Islam (Staatsreligion)
Malawi, Afrika, Republik, Christentum (um 80%)
Mauritius, Afrika, Republik, Hinduismus (um 50%)
Senegal, Afrika, Republik, Islam (+90%)

7 Jahre Gefängnis für Homosexuellen warten in diesen Ländern:

Botsuana, Afrika, Republik, Christentum (52,2%)
Kuwait, Asien, Monarchie, Islam (65%)
Samoa, Ozeanien, Republik, Christentum (+90%)

Ganze 10 Jahre sperrt König Elisabeth II. Homosexuelle weg, denn alle folgenden Monarchien bis auf Bahrain, Brunei und Tonga werden von eben jener Queen als Staatsoberhaupt regiert:

Bahrain, Asien, Monarchie, Islam (81,2%)
Belize, Amerika, Monarchie, Christentum (+75%)
Brunei, Asien, Monarchie, Islam (um 67%)
Grenada*, Amerika, Monarchie, Christentum (99,9%)
Jamaika*, Amerika, Monarchie, Christentum (+70%)
Malediven, Asien, Republik, Islam (Staatsreligion)
Palau*, Ozeanien, Republik, Christentum (+80%)
St. Kitts und Nevis*, Amerika, Monarchie, Christentum (um 90%)
St. Luicia, Amerika, Monarchie, Christentum (um 90%)
St. Vincent, Amerika, Monarchie, Christentum (+91,5%)
Sri-Lanka, Asien, Republik, Buddhismus (69,1%)
Tonga*, Ozeanien, Monarchie, Christentum (+95%)

In manchen Ländern der Queen Elisabeth II drohen auch 14 Jahre Haft für Homosexuelle. Alle folgenden Monarchien werden von ihr regiert:

Cookinseln*, Ozeanien, Monarchie, Maori (87,7%)
Gambia, Afrika, Republik, Islam (um 90%)
Kenia, Afrika, Republik, Christentum (um 70%)
Kiribati*, Ozeanien, Republik, Christentum (+95%)
Papua-Neuguinea, Ozeanien, Monarchie, Christentum (+66%)
Salomonen, Ozeanien, Monarchie, Christentum (um 90%)
Sambia*, Afrika, Republik, Christentum (um 50%)
Tansania, Afrika, Republik, Christentum und Islam (um 35%)
Tuvalu*, Ozeanien, Monarchie, Christentum (+98%)

Die Queen gibt auch mal 15 Jahre, wie in Antigua und Barbuda:

Afghanistan, Asien, Republik, Islam (99,9%)
Antigua und Barbuda, Amerika, Monarchie, Christentum (88,9%)

20 Jahre geben nur ein eher christliches und ein islamischen Land:

Malaysia, Asien, Monarchie, Islam (Staatsreligion)
Uganda, Afrika, Republik mit einer Partei, Christentum (um 85%)

25 Jahre ebenfalls:

Sansibar, Afrika, Republik, Islam (98%)
Trinidad und Tobago, Republik, Christentum (um 60%)

Bei Lebenslänglich ist sogar auch die Queen (Barbados) wieder mit dabei und selbst zwei buddhistische Länder reihen sich ein:

Bangladesch, Asien, Republik, Islam (um 90%)
Barbados, Amerika, Monarchie, Christentum (+50%)
Guyana, Amerika, Republik, Christentum (57,8%)
Myanmar, Asien, Republik, Buddhismus (87,2%)
Pakistan, Asien, Republik, Islam (96,3%)
Sierra Leone, Republik, Islam (70%)
Singapur, Asien, Republik, Buddhismus (42,5%)

Aber Schwule töten, das schaffen nur islamische Länder. Besonders deutlich wird dies an Nigeria, wo es auch sehr viele Christen gibt (+40%), aber die Todesstrafe gibt es nur in den Provinzen, wo die Scharia herrscht, also der Islam das Gesetz ist:

Iran, Asien, Republik, Islam (Staatsreligion)
Jemen, Asien, Republik, Islam (Staatsreligion)
Mauretanien, Afrika, Republik, Islam (Staatsreligion)
Nigeria*, Afrika, Republik, Islam (teilweise Staatsreligion)
Saudi-Arabien, Monarchie, Islam (Staatsreligion)
Sudan, Afrika, Republik, Islam (Staatsreligion)
Vereinigte Arabische Emirate, Emirat, Islam (Staatsreligion)

Obwohl Uganda das erste christliche Land werden will, dass ebenfalls die Todesstrafe auf Homosexualität verhängt. Die Propaganda-Aktion gegen Homosexuelle ist im vollen Gange, wie dieser YouTube-Film beweist.

Tapfer im Nirgendwo wünscht allen Lesben und Schwulen einen schönen Urlaub. Es gibt noch genug Länder, die ihr besuchen könnt. Tapfer im Nirgendwo empfiehlt Island, denn dort regiert momentan zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der Menschheit eine verheiratete lesbische Frau: Jóhanna Sigurðardóttir!

Da gibt es wahrlich eine Menge Länder auf dieser Welt, die sie lieber nicht besucht.

Eigentlich sollte die sexuelle Identität einer Politikerin ja kein Thema mehr in unseren aufgeklärten Kreisen sein, aber wenn ich sehe, wie brutal noch in anderen Teilen dieser Welt mit Homosexuellen umgegangen wird, dann möchte ich doch voller Freude die Homosexualität meines Aussenministers Guido Westerwelle betonen.

Bisher hat er sich im Kampf gegen Homosexuellenhass recht zurück gehalten. Wie wäre es mal mit einer offiziellen Reisewarnung für all die oben gelisteten Länder? Das wär doch mal was!

Es bleibt nur zu hoffen, dass er bald auch mindestens so viel Eier in der Hose hat wie der erste parlamentarische Geschäftsführer der Grünen Volker Beck.

Kaum ein deutscher Politiker kämpft vorbildlicher gegen Homosexuellenhass, wie dieser Artikel beweist. Daher wünsche ich besonders ihm einen schönen schwulen Urlaub!

Dieser Beitrag wurde unter Feminismus, Liberalismus, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

22 Antworten zu Reisewarnung 2011 für Homosexuelle

  1. Dante schreibt:

    @Joram schrieb in einem Blog:
    Ich habe schon aber an einer anderen Stelle meine Meinung dazu gesagt. Der Judenhass, der Antisemitismus (oder meinetwegen der Antizionismus) ist kein Problem der Juden.

    Der überwiegende Mehrheit deren die von dieser antijüdischen Psychose befallen sind, sind die Nichtjuden. Und Anstandsweise sollen sich bitte die Nichtjuden auch bemühen diesen kranken, unter psychischen Störungen leidenden Menschen in Deutschland, der Schweiz uns sonst wo auch zu helfen.

    Analog dazu wäre es eigentlich Aufgabe der Heterosexuellen, gegen den Hass auf Homosexuelle vorzugehen; das sage ich in Hinblick auf den Text zu Guiido Westerwelle und Volker Beck.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Eigentlich sollte sich auch nicht Israel um Judenhass kümmern müssen, aber wenn soetwas wie Entebbe passiert, bin ich froh, dass Israel da ist und was macht! Natürlich sollten Heten etwas gegen Homohass unternehmen, aber wenn es schon mächtige schwule Männer gibt, warum dann nicht auch ihnen etwas zutrauen?

  2. Name schreibt:

    Volker Beck kümmert sich auch um richtig wichtige Dinge: http://bit.ly/jNMOrx

    • A.Bundy schreibt:

      Stimmt, und da Dildos unisex sind, sollten im auch die Heteros dankbar sein.
      Wäre doch blöd, wenn die Ehefrau wegen schädlicher Weichmacher “unpässlich” wäre, oder schlimmeres.

  3. peter schreibt:

    Kleine Korrektur: Brunei ist zu 67% muslimisch. Die Bezeichnung “Orang Melayu” bedeutet malayische Bevoelkerung und steht daher fuer die Bevoelkerungsmehrheit in Brunei.

  4. Hakam schreibt:

    > Bisher hat er sich im Kampf gegen Homosexuellenhass recht zurück gehalten.
    > Wie wäre es mal mit einer offiziellen Reisewarnung für all die oben gelisteten Länder?
    > Das wär doch mal was!
    Und die Konsequenz wäre was? Abgesehen von diplomatischen Verstimmungen? Ändert sich in den muslimischen Ländern etwas, wenn man sie anprangert? Ich denke da auch z.B. an Syrien.

  5. Joram schreibt:

    Mahmud hat doch gesagt, im Iran gibt´s keine Schwule. Heute habe ich bei WO folgendes gelesen:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article13448402/Gefaengniswaerter-zetteln-Massenvergewaltigungen-an.html
    Kein schönes Land für Homos. Ich würde nicht hin fliegen. Allerdings glauben die Linke, dass das alles westliche Propaganda ist, weil der Homosexualismus doch im Iran verboten ist.

  6. harald schreibt:

    @joram
    Bei denen gilt ja auch nur der ge…..als schwul!Transsexuelle dürfen sich im Iran übrigens Umoperieren lassen-denn der Koran sagt nichts dagegen.

    Zu Liberia:Nur Schwarze können dort die Staatsbürgerschaft erhalten.Deutschland unterstützt also ein Rassistisches Land.
    Die Malediven haben bis vor eingen Jahren auch noch Geld erhalten-dort bekommen nur Moslems die Staatsbürgerschaft.

    • Ideologienfeind schreibt:

      Appeasement ist die schlimmste aller Ideologien, es ist das kleine Helferlein, das totalitäre Betonsysteme davor bewahrt, an sich selbst zu scheitern. Hitler ist ja auch nicht aus eigener Kraft, sondern ohne demokratische Legitimierung durch einen Verrat an der Demokratie der deutschen Eliten und die Appeasement Helferlein Papen und Schleicher an die Macht gekommen.

      • quisa schreibt:

        @Ideologienfeind:

        Wie wollen Sie denn Ihren Ansatz auf das Thema Homosexualität anwenden? Bomber in alle Staaten schicken, in denen Homosexualität verboten ist? Mit Sarah Palin an der SPitze des Kreuzzuges?;)

    • quisa schreibt:

      @harald: Menschen in Afrika wurde über Jahrhunderte gepredigt, wie unterlegen sie doch angeblich den Europäern wären. Ist es nach all diesen Jahrhunderten des Rassimus durch Europäer, die Afrikanern die Welt als eine Welt der Rassenunterschiede präsentierten, verwunderlich, dass auch in manch afrikanischen Staaten rassistische Elemente auftauchen.

      Die Frage ist zudem, ob diese Gesetzgebung in Liberia noch praktiziert wird oder nur auf dem Papier steht? Jedenfalls sollte sie aus dem historischen Kontext betrachtet werden: Liberia wurde einst als Refugium für befreite Sklaven gegründet. Der damals einzige Staat, in dem sie frei leben konnten. Dass sie in diesem nicht auch noch unbedingt Europäer haben wollten, die sie dann evtl wieder versklaven, liegt wohl auf der Hand. Es wäre allerdings in der Tat wichtig, diese Gesetzgebung heute mal zu überarbeiten

      • harald schreibt:

        Stimmt die befreiten Sklaven konnten dort frei Leben aber nicht die Ureinwohner dort- die Eingewanderten haben nämlich nach kurzer Zeit angefangen die Bevölkerung dort zu versklaven!

        Und wieso erwähnen sie nur Europäer?Langsam dürfte bekannt sein das die Araber mehr Schwarze versklavt haben(und immer noch tun-Schwarzer und Sklave ist das selbe Wort auf Arabisch!))als die Europäer-auch haben die Araber Millionen Weisse versklavt.In Europa gabs dagegen so gut wie keine Schwarzen oder Arabische Sklaven.
        Auch die Afrikaner selbst machten guten Geschäfte indem sie Sklaven an Araber und Weisse verkauften.

        Auch die Wikinger hatten vornehmlich Weisse Sklaven.
        Indianer hatten übrigens auch Schwarze Sklaven und waren bevor die Weissen kamen genauso Rassistisch gegenüber anderen Stämmen die bis zur Ausrottung anderer führte.

        • quisa schreibt:

          @Harald: Das was Sie sagen ist mir alles sehr wohl bewusst. Es ging hier lediglich um eine mögliche Erklärung für die Frage, warum nach der liberischen Verfassung keine Weißen Staatsbürger des Landes werden können. Das sollte kein Angriff gegen Sie sein…

          Jedes Volk hatte seine Sklaven, dessen bin ich mir bewusst. Man sollte diese Tatsache allerdings nicht dazu benutzen, um die Skalverei durch die eine Gruppe zu relativieren, weil es ja alle so gemacht haben (Und damit möchte ich Ihnen jetzt nicht vorwerfen, dies zu tun. Man hört es eben nur immer wieder)

          Es ist tatsächlich so, dass die befreiten Sklaven in Liberia sehr schnell anfingen, die Urbevölkerung zu versklaven. Bis heute existiert in Liberia eine strenge Hierarchie zwischen den befreiten Sklaven auf der oberen und den Ureinwohnern auf der unteren Ebene. Der Kriegsverbrecher Charles Taylor beispielsweise ist ein solcher Nachfahre rückgekehrter Sklaven.

          Die Sache mit Indianern, die ebenfalls schwarze Sklaven hielten, ist mir allerdings neu, will sie aber nicht ausschließen. WÄre interessant, mehr darüber zu erfahren.

  7. Ideologienfeind schreibt:

    Es sollte einem egal sein was fremde Menschen im Bett machen, so lange dabei Mensch und Tier nicht zu schaden kommen und kein Wohnungsbrand entsteht. Aber eine Tendenz ist doch bemerkenswert: Die perversen Sexpolizisten, die wie notgeile Spanner fremden Menschen in die Schlafzimmer hinterher steigen, und ihre perverse Absicht durch eine mörderische Tugend verbergen, sind Religiöse und die Mörderischen ausschließlich islamische Spanner und Sexpolizisten. Es liegt also nahe das diese Religion die Köpfe in einem höheren Maß krank macht und zu psychopathischen Verhaltensweisen anstachelt, als andere Religionen. Abgesehen von dem Grad des Extremismus kann es allein daran aber nicht liegen, als der Ostblock noch existierte, waren es nämlich auch nichtreligiöse Sexpolzisten und Spanner.

    Den Zusammenhang erkennt man, wenn man sich die Nichtexistenz aller Religionen bewusst macht, denn Religion ist nur ein seltsamer Begriff, in dem eine Hirarchie des Geisterglaubens mit einem Regelwerk an Verhaltensanweisungen gegenüber unseren gespenstischen Freunden (wie Allah, Quetzalcoatl, hinduistische Nagas oder den heiligen Geist) gefasst ist, viele Kulturen kennen für diese Hampelei keinen Begriff wie “Religion”, sondern sehen das als natürliche Verhaltensweise an. Religions ist da eigentlich eine linguistische Illusion, um Gespensterglaube in ein faschistisch, totalitäres und ausgrenzendes System mit einer straffen Machthirarchie zu fassen. Diese Form der Unterdrückung kann sich einen Gespensterglauben, aber auch jede andere Ideologie mit einem übernatürlichen Moralismus bedienen, wie einer Ideologie wie den Kommunismus, einem Staatsglaube wie dem Nationalismus, einem Konformitätsglaube wie dem Sozialismus (Nationalsozialismus ist eine kombinierte Ideologie) oder auch ökologischen Totalitarismus. Dabei geht es immer um eine Methode, mit der eine politischen Clique von Funktionären von der Täuschung und Domestizierung der Masse profitiert. Deshalb ist es kein Wunder, wenn diese totalitären Ausgrenzungssysteme neben anderen blutrünstig aggressiven Abneigungen gegen Andersartigkeit sich auch diejenigen vorknöpfen, die bei der sexuellen Standardisierung der Machtclique nicht mitmachen, diese Ausreiser stellen unbewusst eine Gefahr für diese Machtclique dar, da sie ihnen die Grenzen ihrer Macht demonstriert. Ein Diktator indentifiziert sich mit dem worüber er herrscht, und wenn da Homosexuelles vorkommt, stellt das seine persönliche Potenz in Frage, ein Diktator ein Dom und einen Dom kommt es im Machtspiel immer auf seine sexuelle Potenz an. Das Selbe Dominanzverhalten kann man auch bei radikalen Feministinnen beobachten, da spielt ein sexuell diskriminierendes Matriarchat auch eine entscheidende politische Machtrolle. Ähnliches gilt für das soziale Zusammenleben von Makaken, es scheint sich bei diesem sozialen Dominanzverhalten also um einen geschlechtsunabhängigen angeborenen psychologischen Mechanismus von Primatengruppen zu handeln.

    Es ist daher kein Wunder das bei den Nazis die Schwulen ganz oben auf der Abschussliste standen und sich antizionistische Regime in der Regel so verhalten:

    Auch beim iranischen Atomprogrammm geht es um die (unterbewusst sexuelle) Potenz des Regimes und den Selbstzweifel daran.

    Es ist kein Wunder das monotheistische Religionen häufiger Homosexuelle kriminalisieren als Naturreligionen und der Islam als militanteste Religion exklusiv einen Gay-Holocaust im politischen Programm seiner politischen Verwirklichung des real-existierenden-Islam hat. Beim Islam handelt es sich deshalb um eine überdrehte und überhitzte Religion, eine radikal hysterisierenden Ideologie, die signifikant fanatisierender wirkt, als andere radikale Ideologien. Je totalitärer desto aggressiver eine Ideologie und je gefährlicher für diejenigen, die auffallen und sich gegen die Überzahl der Diktatur der Konformität nicht wehren können. Aus diesem Grund haben diese islamischen Länder auch ein Problem mit Israel, denn Israel stellt mit seiner Existenz und seinem zivilisatorischen Erfolg, mit dem es jede mittelalterliche Diktatur alt aussehen lässt, ähnlich wie Homosexuelle die (unterbewusst sexuelle) Potenz der Macht in dieser Region in Frage, genau so wie weltweit andere erfolgreiche Länder, in denen der Kafir Raumfahrt betreibt, mit Evolutions- und Relativitätstheorien den Kosmos plausibel erklärt, Parties veranstaltet und das islamische Tötungsgebot von homosexuellen nicht befolgt. Das lässt das Weltkalifat als etwas Dummes und Rückständiges aussehen, was dem totalitären, ideologischen und religiösen Machtanspruch des Islam widerspricht. Die selbe Entwicklung gab es im christlichen Mittelalter und im Christentum bis heute. Deshalb sind so viele Kleriker auch so geil darauf, endlich mit den Taliban beten zu können, denn die Taliban sind so wie diese seltsamen Dialogchristen gerne wären, aber wegen einem Mangel an Macht (zur Zeit) nicht mehr sein können.

    Deshalb ist es falsch gegenüber religiösen und nichtreligiösen Ideologien tolerant zu sein. Da sie der Finger sind, der in der menschlichen Natur (identisch mit der Natur des Makaken) im Kopf den Schalter des Totalitarismus und der Gruppenagression umlegt, sollte man bei Ideologien besser von Toleranz auf kritische Ablehnung und Sanktion dieser Verhaltensweisen umschalten, da das als Einziges eine Kurskorrektur anstoßen kann, wenn der ideologische Schalter umgelegt wird und der Massenwahn und der Machtrausch der dazugehörigen Anführer aus dem Ruder läuft. Toleranz für Intoleranz dagegen macht durch eine einseitige Entwaffnung den liberalen Vernünftigen gegenüber den totalitären Wahnsinnigen zum wehrlosen Häppchen. Wenn 1960 die US Streitkräfte aus liberaler Toleranz gegenüber der stalinistischen Ideologie ihren Verteidigungswillen verloren hätten und alle ihre Waffen in Moskau abgeliefert hätten, kann man sich denken, was ein paar Tage später (einer Frist der Verwirrung des ungläubigen Staunes der sowjetischen Seite) mit Sicherheit passiert wäre. Aus diesem Grund sollte man das was die UNO und die religiösen Diktaturen in ihr immer wieder beschließen, nicht als göttlichen Richterspruch betrachten und bei homophoben Mörderregimen die Daumenschrauben anziehen, anstatt Lynchgesellschaften Militärhilfe und Kredite reinzuschieben, so das sie sich in ihrer totalitären Ineffizienz einigeln können und nicht zum Besseren verändern müssen.

  8. quisa schreibt:

    Insgesamt lässt diese Liste die christlichen Länder allerdings nicht sooo wahnsinnig viel besser da stehen, dass es einen Grund gäbe sich über islamische Länder zu erheben.

    Zu Nigeria, welches auch unter die Todesstrafenländer fällt: der Islam ist nur in einigen der nördlichen Provinzen Staatsreligion. Insgesamt stellen Muslime in Nigeria nur knapp die Hälfte der Bevölkerung dar, die andere Hälfte sind Christen. Ist also schwierig zu sagen, ob die repressive Gesetzgebung sich nur auf den Islam zurückführen lässt.

    Im christlichen Jamaika sich öffentlich zur Homosexualität bekennen bringt beispielsweise ebenfalls ein hohes Todesrisiko mit sich, wenn dies auch nicht vom Staat ausgeht.

    ZU Swaziland: als Staatsreligion wird hier “BANTU” genannt. “BANTU” ist keine Religion. Allgemein ist es die Bezcihnung für die Sprachen, die vor allem im südlichen und zentralen Afrika gesprochen werden. Teilweise wurde sie auch vom Apartheidregime in Südafrika gebraucht, um Menschen mit dunkler Hautfarbe rassistisch zu klassifizieren.

    Swazilandis ist zu etwa 70 % christlich, der Rest der Bevölkerung hängt Naturreligionen an.

    Wie auch immer, die hier zusammengestellte Liste ist eine gute Aktion, und ja, der Außenminister sollte sich mehr für die Rechte der Homosexuellen einsetzen.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      In Nigeria gibt es nur dort die Todesstrafe, wo die Scharia herrscht. Auch dort ist es somit klar auf den Islam zurückzuführen.

      Zu Swasiland: Danke. Können Sie mir eine Quelle schicken? Ich konnte nichts über die Religion in Swasiland finden.

      • quisa schreibt:

        Sorry,

        dass ich erst jetzt wieder hier antworte…hatte viel um die Ohren. Werde mich noch um eine Quelle zur Religion in Swaziland kümmern.

  9. Heinrich schreibt:

    Da hat wohl jemand den Commonwealth of Nations mit dem Commonwealth Realm verwechselt. Abgesehen davon, dass die Queen in letzterem Staatsoberhaupt und eben NICHT Regierungschef ist, also keinen Einfluss auf Exekutive oder Legislative hat, weiß ich nicht, woher diese Agression gegen Elizabeth II. kommt?

    Sri Lanka, Malediven, Kenia… alles Länder, in denen die Queen kein Staatsoberhaupt mehr ist.

  10. Pingback: Deutliche Worte… « himmel und erde

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