Ach, ist das so?

Im Wochenspiegel auf der ARD (ab Minute 10:40) habe ich heute eine Behauptung gehört, die nicht selten geäußert wird: “Obama hatte sich in seiner Rede eindeutig auf die Seite Israels geschlagen, denn für seine Wiederwahl als Präsident im November 2012 braucht Obama die Stimmen der amerikanischen Juden.”

Ach, ist das so? Sind es wirklich die übermächtigen Juden Amerikas, die vermutlich gerade an einer Neuauflage der Protokolle der Weisen von Zion arbeiten, die den Geist des Präsidenten so sehr vernebelt haben, dass er keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und stattdessen zum Judenknecht und Israelzombie mutiert ist, dessen Gehirn von den teuflischen Mächten der Juden in Beschlag genommen wurde, vermutlich durch eine ganz besondere Form der Trinkwasservergiftung im Weißen Haus?

Ist es wirklich so unwahrscheinlich, dass sich der Präsident schlicht und einfach schon deshalb eher auf die Seite Israels schlägt, weil dort die moderne, aufgeklärte, demokratische und vor allem freie Gesellschaft weit mehr zu Hause ist als an jedem anderen Ort im Nahen Osten?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass nur in Israel die Gleichberechtigung der Geschlechter staatlich gelebt wird, während in anderen Ländern des Nahes Ostens Frauen aus der Gesellschaft verbannt und nicht selten unter Stoff verborgen werden?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass nur in Israel Religionsfreiheit herrscht, so dass Juden, Christen, Muslime und andere Religionsangehörige in Ämtern und Gerichten, bei der Polizei und der Feuerwehr, in der Armee und dem Parlament arbeiten können, während in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens alle, die nicht dem Islam angehören, mit schweren und brutalen Ausgrenzungen zu leben haben?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass nur in Israel jeder Bürger und jede Bürgerin Häuser bauen darf, egal welche Religion er oder sie hat, während ein Palästina noch heute allen Juden das Bauen und Siedeln verbieten möchte, weil es sich nach dem sehnt, was schon in Deutschland einmal versucht wurde, nämlich “judenrein” zu werden?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass Mann in Israel Schwänze lutschen und Frau in Israel Mösen lecken kann, während Mann und Frau in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens dafür hängend an einem Baukran oder bis zur Schulter im Boden eingegraben und gesteinigt enden würde?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass in Israel eine freie Presse und eine freie Meinung herrscht, die dafür sorgt, dass jede Handlung von israelischer Seite, die sich von moralisch und juristisch akzeptablen Normen entfernt hat, sofort kritisiert und wenn nötig sogar geahndet wird, während in vielen anderen Ländern des Nahen Ostens der blutige und mörderische Terror gegen Männer, Frauen und Kinder gefeiert und staatlich gefördert wird?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass in Israel frei geforscht werden darf, eine Tatsache, die die Welt bahnbrechende und lebensrettende Erfindungen in der Medizin und Technologie beschert, während viele Länder des Nahen Ostens die Welt höchstens mit Mördern aus ihren Terrorcamps versorgen?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass Israel die weltweit bekanntesten und aktivsten Förderer eines Friedens zwischen Israel und Palästina hervorgebracht hat, während viele Länder im Nahen Osten sich dadurch auszeichnen, erst dann einen Frieden zu akzeptieren, wenn ganz Israel verschwunden ist?

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass in der israelischen Unabhängigkeitserklärung folgendes steht: „Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten“, während die Hamas Charta mit folgendem Artikel 7 aufwartet: Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!

Sind es wirklich die mächtigen Juden Amerikas oder kann es nicht viel eher daran liegen, dass Israel schon mehrere Male Frieden angeboten hat, während die Gegenseite bisher alle Angebote abgelehnt hat, weil eine starke Gruppe innerhalb der Palästinenser nicht mal ein Israel in der Größe von Tel Aviv akzeptieren will?

Sind es also wirklich die mächtigen Juden Amerikas?

Wer sollen überhaupt diese mächtigen Juden Amerikas sein? Haben alle Juden nur eine einzige Meinung? Können Juden etwa nur auf eine Art und Weise denken? Glaubt die ARD wirklich, dass alle Juden Amerikas in guter deutscher Tradition gleichgeschaltet sind? Was ist mit Noam Chomsky, Judith Butler, Norman Finkelstein und all den anderen Jüdinnen und Juden, die nicht müde werden, Israel mehr zu kritisieren als jedes andere Land im Nahen Osten? Sind diese Menschen für die ARD etwa keine Juden? Entscheidet jetzt wirklich die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland darüber, wer Jude ist und wer nicht? Gibt es in dem Verbund der ARD vielleicht sogar schon eine “Nürnberg-Klausel” zur Judenbestimmung?

“Obama hat sich auf die Seite Israels geworfen, denn für seine Wiederwahl braucht er die Stimmen der amerikanischen Juden.”

Dieser Satz ist und bleibt ein antisemitisches Stereotyp in der Tradition der Protokolle der Weisen von Zion. Die ARD behauptet einfach, alle Juden würden gleich denken und dazu noch die Macht besitzen, ihre Interessen jenseits der Logik der Politik durchdrücken zu können.

Ich möchte sogar das Gegenteil behaupten: ginge es Obama in diesem Konflikt wirklich nur um die Erhöhung seiner Wählerstimmen, er täte das, was gerade in Mode ist und was eine immer größer werdende Gruppe von Menschen auch tut, nämlich Israel zu dämonisieren, zu delegitimieren und an Israel höhere Standards anzulegen als an alle anderen Nationen der Welt, solange bis aus einer Kritik das geworden ist, was sich die Feinde Israels wünschen: ein reines Israelbashing.

Dieser Beitrag wurde unter Amerika, Israel, Palästina, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

29 Antworten zu Ach, ist das so?

  1. David Serebrjanik schreibt:

    Daniel Barenboim musste wirklich nicht sein. Es ist ein zu guter Artikel, um ihn zu erwähnen.

  2. David Serebrjanik schreibt:

    Stimmt. Aber hier in Europa werden diese Spinner ernstgenommen

  3. heplev schreibt:

    Ich weiß nicht. Würde Obama tatsächlich als reiner Israel-Basher agieren, hätte er noch weniger Wähler als jetzt schon, denn die Amerikaner denken anders als die Europäer. Die Masse steht (noch?) auf der Seite Israels. Dafür die Judenlobby herzunehmen, ist völliger Blödsinn. Insofern leidet die deutsche Qualitätsjournaille unter ihren eigenen Vorurteilen bis Ressentiments – und die tendieren ziemlich deutlich in Richtung antisemitischen Antiisraelismus.

  4. A.mOr schreibt:

    Bissig und treffend: chapeau!

    @heplev: mag stimmen. I don’t know. Aber es geht, so wie ich’s verstehe, um „die bösen Juden“ (also das altbewährte antisemitische Klischee) in deutscher Massen-Qualitäts-Presse. Ich erwähne das hier nur, um Dich nicht zu konterkarieren mit meinem ausschließlichem Lob an tapferimnirgendwo ;)

    ‘S geht eben um verschiedene Perspektiven.

  5. Blauracke schreibt:

    Könnte es sein, dass beide Seiten recht haben, d.h. dass Obama sowohl die Demokratie in Israel würdigen als auch die Wählerstimmen der amerikanischen Juden fischen will?

  6. Arno Böhmerle schreibt:

    Nur weil jüdischer Einfluss zu antisemitischen Klischees gehört, ist deshalb das Gegenteil richtig ?
    Gibt es deshalb grundsätzlich keine einflussreichen Juden ?
    Wie kommt es, dass Olmert die jüdischen Organisationen in Amerika als “unsere Machtbasis” bezeichnet hat ?

    Zitat:
    “The day will come when the two-state solution collapses and we face a South African-style struggle for equal voting rights. As soon as that happens, the state of Israel is finished. The Jewish organizations, which were our power base in America, will be the first to come out against us, because they will say they cannot support a state that does not support democracy and equal voting rights for all its residents. – Olmert, Financial Times (30 NOV 2007) ”

    Was die ARD allerdings unterschlägt, sind die vielen pro-israelischen christlichen Wähler.

    • codinenc schreibt:

      @ Arno Böhmerle: Wenn man das Zitat Olmerts in seinem zeitlich historischen Kontext betrachtet (die Friedensverhandlungen während der Annapolis Konferenz), dann wird seine Bedeutung ersichtlich: Olmert wollte damit seine Verhandlungen mit Abbas für eine Zwei-Staaten Lösung rechtfertigen, da eine der Alternative hierzu (explizit der Fall eines annektierten Westjordanlandes durch Israel ohne Wahlrecht für die dortigen, arabischstämmigen Bewohner) seiner Meinung nach einen Kampf der Palästinenser im Westjordanland um ein ebenfalls für Israel gültiges Wahlrecht hervorrufen würde. Dies würde wiederum Erinnerungen an die südafrikanische Apartheid wecken.

      Er weiss natürlich, dass die Mehrheit der Amerikaner (und darunter auch die Mehrheit der jüdischen Organisationen) Israel vor allem deshalb unterstützen, weil es eben demokratisch ist und den Minderheiten in seinem Territorium dieselben Bürgerrechte einräumt. Würde sich das in Israel ändern, würde Israel auch die Unterstützung dieser Gruppen verlieren.

      Natürlich hat eine Lobbygruppe wie bspw. AIPAC Einfluss auf die amerikanische Politik: Der amerik. Bürger wird ja auch in der Verfassung dazu aufgefordert seine Interessen durch Lobbyarbeit wahrzunehmen, – das gilt ebenso für die Waffennarren von der NRA, die Exil-Kubaner, es gibt sogar eine Lobby der casinobetreibenden Indianerstämme. Der Wochenspiegel unterschlägt hier meines Erachtens (neben der unverschämten, indirekt implizierten Unterstellung, dass alle amerikanischen Juden nur vom Interesse des Staates Israels geleitet wären und so etwas wie eine politisch verschworene Einheit bilden würden), dass Obama den einfachen Wähler, der eher liberal eingestellt ist, nicht verschrecken will. Darunter kann man auch viele amerikanische Juden zählen, die politisch den Demokraten nahestehen.

  7. Feldheld schreibt:

    Zum Glück muß kein Jude vor den Deutschen des Jahres 2011 ernsthaft Angst haben. (bei den Eingedeutschten siehts natürlich teilweise anders aus)

    • Hakam schreibt:

      Nicht unbedingt vor “den Deutschen”, aber vor deutschen Produkten, die schon oder demnächst z.B. in Saudi-Arabien Dienst tun werden. Oder vor deutscher Technologie, die im Iran hilft eine Atombombe zu bauen. Oder vor deutschem Know-How…

  8. EinName schreibt:

    Die erste aufgeworfene Frage des Artikels lässt sich schon mit einem simplen “Ja. Absolut.” beantworten und noch um ein “Von der mächtigen jüdischen Diaspora-Lobby in den USA ganz zu schweigen.” erweitern.
    Das bereits macht dann die komplette schwache Argumentation völlig hinfällig.
    Um ein weiteres eindeutiges Indiz gegen die hiesige seltsame Argumentation zu nennen: In Bezug auf Außenpolitik gibt Amerika einen feuchten Dreck auf das vorherrschende politische System im fraglichen Land, solange es wirtschaftliches (stellvertretend für seine Konzerne) und/oder geostrategisches Interessen (insbesondere gegen Iran, Russland und/oder China) am betroffenen Land hat. Man richte den Blick hierzu einmal gen Saudi-Arabien oder das prä-revolutionistische Ägypten, nur um zwei von sehr vielen Beispielen zu nennen.

  9. aristobulus schreibt:

    Lieber Gerd, ein sehr feiner Artikel!, mehr noch eine Rede, die sich gewaschen hat. Tut gut. Und Deine Rhetorik erschlägt nicht, sondern sie klärt die Dinge.
    Vorgetragen würde das wirken – zumal die Rede ohnehin mit Deiner Stimme geschrieben ist, nicht?, also ich höre Dich reden, während ich sie lese.

    - Die jüdische Lobby… es ist erschreckend, wie viele sonst ganz aufgeklärte und alltägliche Leute mit dem Wort ‘Lobby’ ganz schnell ‘die jüdische’ assozziieren. Da gibt es ja immer wieder Umfrage-Ergebnisse. Demnach glaubt fast die Hälte der Deutschen, dass “die Juden” erheblichen Einfluss in den Medien und der Finanzwelt besitzen. Gibt es eigentlich Umfragen, wer “die Juden” denn sind?, sind das diese oder jene oder ganz andere? Aber die Leute sind insttinktiv sicher. Oder ‘ne Umfrage, ob Hugo Egon Balder (oder Egon Hugo?) nun mehr Geld oder Einfluss irgendwo habe, oder welcher Art Einfluss überhaupt denn nun wieder (Bier?)
    Keine Ahnung, wo um alles in der Welt man da sein Kreuzel machen müsste.

  10. Warum wird eigentlich immer von Juden gesprochen? Müsste man nicht langsam von Menschen mit jüdischen glauben sprechen. Das Stigma einfach nur Jude zu sagen, ist schon seit vielen Jahren m. M. nach unpassend und hat hier zu Lande immer einen faden Beigeschmack. Ob es wirklich eine Bereicherung für die Gesellschaft ist das Männer Schwänze lutschen dürfen, lass ich mal unkommentiert. Letztendlich sind die “Muselmanen” noch eine der wenigen Kulturen, die in wie weit auch immer zu bewertenden Traditionen erhalten haben. Sie können gerne die Nazikeule auspacken, aber Palestina muss von der UN als Staat anerkann werden, in den gewünschten Grenzen. Es ist ein Unding das aufgrund von irgendwelchen Glaubensgründen Staatsgebiete/ansprüche Ende der 40ger verteilt wurden. Anyway, berichten Sie doch lieber über die Selbstmordrate in der Armee bzw kurz vor dem Einzug zur Wehrpflicht und sehen sie sich die Rede von Herrn A. aus dem Iran an…

  11. Gast30 schreibt:

    Bei aller Sympathie für Israel ist das Argument “Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten” für die amerikanische Haltung im Nahost-Konflikt wenig überzeugend. Lobby hin oder her, die Tatsache, dass Israel im Inneren freiheitlich und demokratisch verfasst ist, sagt überhaupt nichts darüber aus, ob Israel im Konflikt mit den Palästinensern moralisch überlegen und die Besatzung und Besiedelung rechtens sind. Ein viel wichtigeres Argument ist dagegen das Verhalten der Palästinenser auf Friedenangebote und nach der Räumung des Gaza-Streifens.

  12. George schreibt:

    Wenn Obama israel dämonisieren würde, würde er dadurch kaum zusätzlichen Wählerstimmen gewinnen können, eher das Gegenteil könnte der Fall sein. Was den Nahost-Konflikt angeht ist der durchschnittliche (nichtjüdische) Amerikaner nach meiner Beobachtung entweder desinteressiert oder proisraelisch. In Deutschland gibt es hingegen relativ wenig Menschen, die desinteressiert sind, noch weniger die proisraelisch sind und die große Mehrheit, die antiisraelisch eingestellt ist. Deshalb versuchen die populistischen Politiker in DE Stimmen durch die “Israelikritik” zu gewinnen (Möllemann), während die amerikanischen Populisten durch die Unterstützung Israels aufwarten.

    Das wissen die Denker der ARD natürlich nicht und wenn Sie es wüssten, würden Sie diese Tatsache wohl unter den Teppich kehren, um keine unangenehme Fragen zu provozieren. Darum muss sich die israel- bzw. jüdische Lobby herhalten, wenn es darum geht zu erklären, warum die Amerikaner sich nicht so verhalten wie die deutschen Journalisten es wollen.

  13. Dirk schreibt:

    Das Israel selbst demokratisch ist, sagt doch noch gar nichts darüber aus, wie es mit den Palästinensern umgeht. Die USA waren im 19. Jahrhundert ja auch demokratisch und sieh mal was sie mit den Indianern gemacht haben…

    • Martin Lürßen schreibt:

      Es geht mit den Palästinensern jedenfalls weitaus besser um, als die arabischen Staaten selbst.
      Ganz zu schweigen davon, wie der ganze Dreck drumrum mit Israelis umgeht.

      Wahrscheinlich ist es halt wirklich so: Der Mann unterstützt Israel nicht, weil er es besonders toll findet oder weil eine “jüdische Lobby” ihn durch Gedankenkontrolle dazu bringt – sondern einfach weil alles drumrum und auf der Gegenseite halt der allerletzte Dreck ist.

    • andreh schreibt:

      @dirk

      mehrfach nick, aber immer die gleichen langweiligen “ami go home” platitüden, natürlich müssen die ermordeten indianer wieder herhalten für antiamerikanische stimmungsmache, fast so langweilig, wie wenn moslems die kreuzzüge bemühen, um stimmung gegen den bösen westen zu machen. solche menschen wie sie haben es nicht verdient in einer freiheitlichen, demokratischen “westlichen” welt zu leben, sie nutzen diese nur schamlos für ihre zwecke aus.

  14. Massel Tov schreibt:

    ach ja – schwanzlutschen.:)
    d a s ist ja wirklich der beweis für die überlegenheit israels
    gegenüber
    der moralinsauren arabisch-muslimischen nachbarschaft.
    ob mit dem autor da nicht ein eigener feuchter traum durchgegangen ist?
    lol!

    massel tov

  15. aristobulus schreibt:

    Gank klar gibt es eine Messlattemit drei Strichen, die entscheidet, wie weit entwickelteine Gesellschaft ist. Diese sind?
    - Wie wird da offiziell und im kulturellen Subtext mit Schwulen umgegangen? (oh, das peinlich pawlowsche Gekicher-Gezeter hier von zweien oder dreien aufs Stichwort “Schwanzlutschen”, denen da nur’n verklemmtes *rausplatz!*, gnihihi usf. einfällt, überles ich mal)
    - Wie wird da offiziell und im kulturellen Subtext mit Frauen umgegangen?, also mit Ehefrauen, ehelosen Frauen, eheunwilligen Frauen, Mädchen, Emanzen, Amazonen, Freudenmädchen, Hausfrauen, Quotenfrauen, Lesben, ex-Lesben, usf.?
    - Wie wird da offiziell und im kulturellen Subtext mit Minderheiten umgegangen?, also mit Zigeunern, Juden, Bahai, Tscherkessen, Türken, usf. oder auch mit zugegeben seltenen schwanzlutschenden zu Männern umoperierten ex-Frauen-Transen mit rumänisch-nigerianischem Migrationshintergrund, usw. usf.?

    Das sind die Kriterien – daran gibt es nichts zu rütteln oder zu deuteln.

  16. hessenhenker schreibt:

    Oben in der Kopfzeile des Blogs steht: “Nimm was Du hast und flieg damit”.
    Darüber wollte ich mich schon immer mal beschweren, denn: seit mir irgendein asoziales Arschloch zum Hitlergeburtstag das Haus angezündet hat, hab ich nichts mehr.
    Und jetzt? Wie flieg ich nun?

  17. Andreas Moser schreibt:

    Ich fürchte, die Notwendigkeit den Unterschied zwischen Israel und den anderen Staaten des Nahen oder Mittleren Ostens zu erklären, wird nie enden.
    Das erinnert mich an meinen Leserbrief in der SZ zu dem Buch „Die Israel-Lobby“: http://andreasmoser.wordpress.com/2007/09/05/leserbrief-in-der-suddeutschen-zeitung-zu-die-israel-lobby-german/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s